Wassergeschichten

WassergeschichtenNein, das sind keine Erzählungen für Musikbanausen, die gegen Händel eine Abneigung haben. Der Bremer Autor Claus Beese erzählt auf unterhaltsame Art und Weise Geschichten am, vom, auf und im Wasser, seltener unter diesem.
Wir erfahren, wie er als Lausbub begann, Fische mithilfe einer Angel in sein Eigentum zu bringen, als das Angeln vom Ufer aus nicht reichte, wurde ein Kahn gebaut, der später zum Boot wurde. Aber immer mit viel Humor und mancher List erzählt, begeistern die Geschichten seiner Bücher. Auch aneinandergereiht ergibt sich keine Biografie oder ein Lebensweg, wir erkennen immer nur den roten Faden, der sich dicht ans Wasser hält.
Mittlerweile zum Skipper geworden (so nennen sich die Leute, die gern auf dem Wasser rumfahren), auch wenn derzeit kein Boot zur Verfügung steht (das ist eine andere, traurige Geschichte), lässt er uns teilhaben an seiner Freude und Leidenschaft: Motorbootfahren. Mit Frau und Tochter (die mittlerweile eine junge, erwachsene Frau ist) durchpflügt er mit seinem Boot das Wasser der verschiendensten Binnengewässer.  Selbst auf der Ostsee hat man keine Ruhe vor ihm. Und wir sind stets dabei, wenn es auf Abenteuerfahrt geht.

Langweilig wird es beim Lesen nie, manch einer kann sich hinter dieser Lektüre verstecken, wenn die Schwiegermutter am Gartentor klingelt. Oder man gibt Schwiegermuttern das Buch und hat dann auch seine Ruhe. Was nun nicht heißen soll, dass alle Schwiegermütter Drachen sind, sondern eher, dass Claus Beeses Bücher für alle Generationen gleichermaßen geeignet sind. Nur Humor muss man haben und verstehen, dann klappt das schon.

Eine kleine Auswahl seiner literarischen Schriftstücke will ich euch im Bild vorstellen:

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Weitere Bücher und die Möglichkeit, diese zu kaufen, hat man auf der
Homepage von Claus Beese. Natürlich gibt es die Bücher auch im Buchhandel oder beim Onlinehändler.

In einem netten kleinen Video könnt ihr auch einen Einblick vom Schaffen bekommen:

Mit einer Leseprobe will ich meinen Literaturhinweis beenden:

„Motorbootfahrer sind alles faule Leute, bloß nicht den Allerwertesten vom Fahrersitz heben, es sei denn, man muss das Allerwichtigste beim Motobootfahren erledigen“, stellte mein Freund Wolfgang, seines Zeichens Segelskipper und Eigner des schönsten Seglers der Unterelbe, fest.
„Und was soll das deiner Meinung nach sein?“, fragte ich und sprang prompt auf die unverfrorene Frotzelei an.
„Nicht mal das weiß er!“, meinte mein Freund von der segelnden Fakultät anklagend. „Natürlich dem Hafenmeister beim Anlegemanöver das Stromkabel für den Kühlschrank zuwerfen, damit das Bier nicht warm wird! Das macht ihr Motorbratzenfahrer doch, noch ehe das Boot festgemacht ist.“
„Kunststück! Wir haben ja auch unter unseren Booten nicht so einen tiefen kühlen Keller wie ihr!“, konterte ich. „Dafür müssen wir euch Segler immer per Schallsignal wecken, weil ihr bei eurer angeblich lautlosen Rumdattelei auf den Wassern dieser Erde ständig einpennt und nicht auf den Kurs achtet!“
(Leseprobe aus dem Buch „Bin ich Segler, oder was?“, Seite 10)

Interesse geweckt? Dann los, eure Kommentare sind gefragt. Und dann wendet euch an Claus Beese , damit ihr schnell ein Buch von ihm in der Hand haltet. Ich kenne sie nämlich schon.

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