Wenn das Mittelalter ruft

Wenn das Mittelalter ruftMittelalterlich geht es derzeit wieder vielerorts zu.

Schuld ist aber keine Zeitverschiebung, sondern eher die stark im Kommen befindlichen Mittelaltermärkte oder -feste.

 

Viel Trubel, laute Musik, die in unseren Ohren ungewöhnlich klingt, verführerische Düfte aus großen Pfannen und Töpfen und eine Sprache, bei der wir genauer hinhören müssen, um die Worte richtig zu deuten, sind ein paar wenige Punkte, die uns bei einem Besuch eines solchen Mittelalterfestes auffallen. Von diesen Veranstaltungen gibt es bestimmt in der näheren Umgebung eines jeden von uns zu berichten.
Gaukler unterhalten besonders die Kinder unter uns, die Musikanten in verschiedensten Gruppierungen spielen ihre Lieder und fordern uns unmißverständlich zu einem kräftigen „Handgeklapper“ auf, in moderneren Kreisen auch Beifall genannt. Während sich die Großen nach einem Gaumenschmaus umsehen, finden die Kleinen eher Gefallen am Puppenspiel oder der Unterhaltung durch eine Hexe. Da gerät die Verpflegung schon mal zur Nebensache. Das ist aber nicht so schlimm wie meist vermutet wird, essen ist schnell nachgeholt. Aber die lustigen und ungewohnten Darbietungen gibt es nicht alle Tage.
Handwerker der verschiedensten Zünfte zeigen ihr Können, von dem wir als heutige Mitbürger nur ungefähr wissen, was diese mit ihrer Hände Arbeit schufen. Dinge, die sich bis heute erhalten haben, nichts Alltägliches oder leicht Vergängliches.

Es lohnt sich schon, bei einer solchen Veranstaltung vorbeizusehen. Noch interessanter wird es allerdings, wenn man durch die eigenartig anmutenden Stände geht, den Handwerkern über die Schulter schaut und von der einen oder anderen Leckerei probiert.

Die Bilder der Galerie zeigen einen ganz kleinen Einblick in die Geheimnisse eines solchen Marktes. Aufgenommen wurden diese an verschiedenen Tagen in Ronneburg/Thüringen (17.03.2012) und Chemnitz (07.04.2012).

Eine Liste der Veranstaltungen eines Anbieters findet ihr hier.

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