Aufmarsch der Zwerge

Aufmarsch der ZwergeMühlenbesitzer Herbert Schulze war es, der 1927  auf die Idee mit dem Märchenwald kam und logischer- weise war das erste Schaustück ein Müller-Spiel. Und heute ist es das älteste noch funktionierende Wasserspiel und nach einem Umbau klappt es auch wieder mit dem Musikspiel.

Wer sich in Wünschendorf in Ostthüringen aufhält und sich zu einem Besuch der ältesten überdachten Holzbrücke entschließt, sollte im Anschluß daran sich und seinen Kindern noch einen anderen kleinen Gefallen tun. (Für alle ohne Kinder: Es geht auch ohne diese!)

Unweit der Holzbrücke, auch zu Fuß zu erreichen, befindet sich der Wünschendorfer Märchenwald. Von Herbert Schulze gegründet, erfreut er bis zum heutigen Tag die Herzen von Groß und Klein mit Wasserspielen, die teils aus der Märchenwelt stammen, teils aber auch nur der Fantasie der Schöpfer entsprungen sind. Die Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde kümmern sich gemeinsam mit vielen freiwilligen Helfern, meist Ruheständler aus der Gegend, daß die Zwergenparade alljährlich ab April bis zum Herbst störungsfrei ihre Arbeit verrichtet.

Auch wenn man mit dem Auto zum Märchenwald fährt (zwecks Parkplätzen einfach der Beschilderung folgen), muß man noch etwa 1,3 km zu Fuß entlang der Weißen Elster und einer stillgelegten Bahnstrecke, am Fuße eines alten Steinbruches gehen, ehe man am Beginn des Märchenwaldes steht.

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Wer lieber eine kleine Gondelpartie machen möchte, startet an der Gondelstation Wünschendorf (ausgeschildert) und kann dann zum Märchenwald mit einem Ruderboot schippern. Der Start in den Märchenwald ist dann der gleiche.

Man folgt einfach dem Weg im Kamnitzgrund, entlang des Kamnitzbaches bergauf und kann so nebenbei noch das eine oder andere Pflänzchen in Blüte sehen.

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Auf einer Wegstrecke von etwas mehr als einen Kilometer stehen dann die Wasserspiele und machen mit ihren bewegten Figuren und lustigen Geräuschen auf sich aufmerksam.

Wer sich jetzt noch etwas Zeit nimmt, kann sich die Zwergenparade auch einmal in Aktion ansehen:

Der Besuch im Märchenwals ist kostenfrei. Die Zwerge freuen sich aber über jede freiwillige Spende, die in die Zwergenspendenhäuschen eingeworfen wird.

Wer den Wanderweg nicht weiter gehen möchte, kehrt um, geht den gleichen Weg zurück und kann am Ende des Märchenwaldes eine Rast einlegen.

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Dazu bieten sich der Rastplatz oder das unmittelbar daneben gelegene Gasthaus an.

Auch wenn man jetzt noch den Weg entlang der Weißen Elster wieder zurück muß, den Märchenwald mit seinen Eindrücken wird man gern in Erinnerung behalten.

Einen Tip habe ich noch: Weitersagen ist erlaubt!

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