Maibaumsetzen – Teil 2

Maibaumsetzen - Teil 2Nachdem der erste Tag des Liebschwitzer Maibaumsetzens überstanden war, die Reste des Maifeuers beseitigt waren, sollte es am zweiten Tag nun zum Setzen des Maibaumes kommen. Warum ein Maibaum gesetzt wird, obwohl er eigentlich gestellt wird, konnte mir niemand erklären.

Aber das ist ja auch nicht so wichtig. Hauptsache ist, daß er gesetzt wird, oder eben gestellt.

Schon am Vormittag ging es wieder los. Traditionell gab es zum Mittagessen eine ordentliche Portion Erbsen mit Speck aus der Gulaschkanone der Feuerwehr. Von zarter Männerhand zu nächtlicher Stunde begonnen, mundete es den Gästen in der Mittagszeit.
Die Feuerwehr hatte ihre Einsatzfahrzeuge auf Hochglanz poliert und zur Schau gestellt. Auch das Festzelt füllte sich, da doch ein paar dunkle Wolken am Himmel aufzogen.

Auch an diesem Tag gab es wieder prominente Gäste: Der Oberbürgermeister von Gera, Norbert Vornehm, und der Thüringer Justizminister, Holger Poppenhäger, ließen es sich nicht nehmen, vorbeizuschauen.

Maibaumsetzen - Teil 2 Maibaumsetzen - Teil 2 Maibaumsetzen - Teil 2

Auch wenn kurzzeitig der Regenschirm gebraucht wurde, schienen die Herren wasserfest zu sein.

Manchmal schien es, daß der Regengott ein Einsehen mit den Liebschwitzern hat, und es tröpfelte nur noch ein wenig. So konnte dann pünktlich um 14:00 Uhr der Höhepunkt des Festes, das eigentliche Setzen des Maibaumes beginnen. Die Liebschwitzer Feuerwehr, unterstützt von den Kameraden ganz aus dem Norden von Gera, der Feuerwehr Gera-Langenberg, zogen aber sicherheitshalber doch die Regenjacken an. Nur ein paar wenige wollten Härte zeigen, mußten dann aber feststellen, daß Regen eben doch naß macht. Denn pünktlich zum Beginn der Zeremonie wurde der Regen wieder stärker. Aber weder Feuerwehr noch Zuschauer ließen sich einschüchtern und legten los.

Nachdem der Maibaum die Senkrechte erreicht hatte, Justizminister Poppenhäger keine rechtlichen Beanstandungen hatte, galt der Akt des Setzens als beendet und rechtlich korrekt.

Als Zusammenfassung und Beweis, daß auch die Beteiligten trotz Regen Spaß hatten, hier ein Video:

Die Kinder unter den Besuchern störte das sowieso recht wenig, auch vom Wetter ließen sie sich nicht ärgern und nutzten die vielfältigen Möglichkeiten zur Unterhaltung und zum Spiel. Wieviel Spaß die Kleinen hatten zeigen diese Bilder.

Am Abend wurde noch kräftig zum Tanz gespielt und am Sonntagmorgen blieb den fleißigen Feuerwehrleuten nur noch der Abbau.

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Auf diesem Weg geht aber ein ganz großes Dankeschön an alle Feuerwehrleute, deren Frauen und Angehörigen, an alle fleißigen Helfer und Unterstützer. Ohne eure Arbeit, Hand in Hand, wäre ein solches Fest nicht möglich gewesen.

Dankeschön!

Einen Nachtrag gibt es noch: Falls jemand meint, etwas verpaßt zu haben, dann stimmt das zwar, aber Maibaumsetzen in Liebschwitz ist jedes Jahr! Also einfach im April nächsten Jahres die Homepage der Liebschwitzer Feuerwehr aufrufen und nach dem Termin sehen. Und dann treffen wir uns, glaube ich.

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