Apfeltag

Apfeltag in Markersdorf könnte die Überschrift heißen, denn der Verein „Thüringer Hofleben e.V.“ hatte zu genau einem solchen eingeladen. Am 03.10. war es dann so weit, um die Gäste auf dem Hof zu empfangen, welcher der Sitz des Vereins ist. Ein Tag rund um den Apfel sollte es werden.

Und genau so war es auch. Bei herrlichem Herbstwetter sammelte sich am frühen Nachmittag die Schar der interessierten Gäste. Der Hof war herbstlich hergerichtet, die Tische eingedeckt, Blumen blühten rund um den Hof. Bei leckerem Apfelkuchen in verschiedenen Varianten, mit einem heißen Kaffee oder einem Glas Wein genossen, konnte der Nachmittag nicht besser beginnen. Wer keinen Kuchen wollte, hatte die Qual der Wahl zwischen Apfelfettbroten oder super Apfelringen.

 

Es gab aber nicht nur leckeres zu Essen und zu Trinken, auch eine kleine Gemäldegalerie bot für Kunstinteressierte eine nette Auswahl zum Kauf an.

Im Mittelpunkt stand aber der Apfel. Alte Apfelsorten wurden vorgestellt, ein Spaziergang durch den zum Hof gehörenden Obstgarten machte Appetit auf die rotbäckigen Früchte und um den Tisch zur Sortenbestimmung stand nach kurzer Zeit schon eine Menschentraube. Mit Katalog, Nase und einem feinen Geschmack wurde den Sorten auf den Grund gegangen.

Wer seine Apfelsorten von jetzt an besser kannte, nutzte die Gelegenheit, um aus dem Angebot von Andrea Wolf aus Berga handwerkliche Meisterstücke zu erwerben. Lustige, aus Holz gefertigte und kunterbunt bemalte Kühlschrankmagnete (die wie durch Zauberkraft auch auf Holz hielten!) und andere kunstgewerbliche Gegenstände, alle selbst gefertigt, bot die Bergaerin an. Die Gäste ließen sich nicht lange bitten und machten von dem Angebot schnell Gebrauch.

Egal, wo man sich im Hof befand, ob am Kaffeetisch, bei der Sortenbestimmung oder beim Plausch mit Freunden oder Bekannten auf einer Bank oder an der Sensendengelbank, der Musik von Heimo Torsten Henschelmann konnte man sich nicht entziehen. Typisch irische Musik, auf der Violine live gespielt, ging unter die Haut. Und es dauerte nicht lange, und der einsame Musikant bekam Unterstützung von Vereinsmitgliedern, die mit Trommel und Flöte die Violinenklänge untermalten.

Meinen Bericht vom Apfeltag in Markersdorf möchte ich mit einer kleinen Anzahl an Impressionen ausklingen lassen, die kaum einer Kommentierung bedürfen.

Am Ende bleibt nur noch festzuhalten, daß jeder Besuch einer Veranstaltung des Vereins „Thüringer Hofleben e.V.“ ein Erlebnis der besonderen Art ist. Eine Überblick über Veranstaltungen des Vereins gibt es auf dessen Homepage.

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2 Kommentare zu Apfeltag

  1. Musikalisch besonders spannend fand ich die experimentelle Improvisation, die in „dunmore lasses“ mündete, doch auch da Impro. blieb. Danke an meine Mitmusizierenden! – Überhaupt: So spontan, wie ich zu den Instrumenten griff, die Lust, die mich musizieren ließ, so locker ging es auch gut zu dritt. Große Freude. Dank besonders an RIPKAs, die es ermöglichten.

  2. Catrin und Gerald Ripka sagt:

    Lieber Hartmut,
    haben beim googeln ihren zauberhaften Bericht über unseren Apfeltag gefunden.
    Hab mir erlaubt, den Link gleich an Freunde und Interessierte weiter zu leiten.
    Vielen herzlich Dank
    sonnige Grüße
    und vielleicht bis zum nächsten Mal…
    Catrin und Gerald

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