San Marino

San Marino, einer der kleinsten und der älteste unabhängige Staat der Welt, war unser diesjähriges Ziel. San Marino ist knapp 61 km² groß, die höchste Erhebung ist der Monte Titano mit 750 m. San Marino ist in neun Verwaltungsbezirke gegliedert, die Hauptstadt ist der Ort San Marino.
Von Rimini aus kommend, erreicht man San Marino in etwa 15 Minuten und sieht dann diese Grenze

Auf dem rechten Bild sieht man die Grenze an der Mauer markiert: Links Italien, rechts San Marino.

San Marino wird von etwa 31.000 Einwohnern bewohnt, es wird italienisch gesprochen und die Mehrzahl der Bevölkerung ist katholisch. Währung ist der Euro. San Marino ist eines der wenigen Länder, die gänzlich schuldenfrei sind. Ob das nun an den Touristen liegt oder an einer besonders klugen Politik und Wirtschaftsführung sei hier dahingestellt.

San Marino ist sehr bergig. Auf wenigen Kilometern muß man einen Höhenunterschied von fast 700 m überwinden. Entweder gehen die Straßen bergauf – und das teilweise sehr steil – oder sie gehen ebenso steil bergab. Ebene Strecken haben wir fast keine gefunden.

Besonders empfehlenswert ist die Altstadt von San Marino. Das ist das eigentliche Touristenziel, die anderen Orte gehören leider nicht zu den Touristenmagneten, obwohl sie keineswegs weniger attraktiv und anziehend sind. Einen kleinen Einblick über die Schönheiten der zum UNESCO Welterbe gehörenden Altstadt von San Marino und des Schloßbezirkes Borgo Maggiore mit dem Titanoberg, sollen unsere Bilder zeigen.

Ein besonderer Blickfang ist die Burgengarde, die vor dem Regierungspalast Wache steht, die aber auch für die Überwachung der Staatsgrenze und der Ministerien zuständig ist. Die Wachablösungen sorgen für sehr viel touristisches Interesse.
Schaut euch das Video dazu an:

Die Dienstuniform der Burgengarde an der Staatsgrenze sieht ebenso schmuck aus:

Um alle Sehenswürdigkeiten zu sehen, die kleinen Gäßchen, teilweise noch von Sammarinern (das ist kein Schreibfehler, die Einwohnen heißen wirklich so) bewohnt, die Geschäfte, Läden, Gaststätten zu erkunden, braucht man mehr als einen Tag Zeit. Die meisten Touristen sind nur auf Durchreise dort und bekommen deshalb wirklich fast nur die Altstadt zu sehen. Wir waren mehrmals auf den alten Burganlagen und sind uns sicher, nicht alles gesehen zu haben. Auf Museen haben wir dabei freiwillig verzichtet, obwohl sie in großen Anzahl und Vielschichtigkeit vorhanden sind. Erwähnen möchten wir nur das Wachsfigurenmuseum, das Kuriositätenmuseum, das Museum der Folterinstrumente und das Reptilarium-Aquarium.

Da wir mehr als eine Woche in San Marino waren, haben wir uns auch anderweitig viel umgesehen. Wir dürfen von uns behaupten, in allen neun Ortschaften der Verwaltungsbezirke gewesen zu sein, das Olympiastadion gesehen zu haben, die Plätze des Tennisverbandes kennen uns, der Schießplatz konnte auch nicht vor uns weglaufen und auch einige Wanderwege durch die herrliche Ruhe der Natur haben mit uns Bekanntschaft geschlossen.

Ein Sammelsurium weiterer Bilder soll euch noch ein paar Eindrücke der Schönheiten dieses Landes geben.

Wir hoffen, daß ihr mit diesem kleinen Bericht zufrieden seid und wir ein klein wenig eure Neugier auf diesen kleinen und wunderschönen Staat wecken konnten.
Ein Besuch in San Marino ist auf alle Fälle eine Bereicherung.


Vorschau San Marino Panorama

Webcam San Marino Panorama

Ein Kommentar zu San Marino

  1. Giuli sagt:

    Hallo Strolch, super schön hast du das gemacht, übersichtlich und präzise !
    Zeit, dass ich auch wieder einmal hin fahre ! Liebe Grüsse aus Kärnten… Guli

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