Heute

Die letzten Jahre haben wir einiges an Kraft und Mühen in unseren Garten, unser Paradies, investiert.
Die größte Fläche ist wirklich Wiese geblieben, die unsere Mäharbeiten mit einem ordentlichen Wuchs dankt. Einiges an Pflanzen ist aber dazugekommen, meist Sträucher, Bäume und Büsche, die uns als Sichtschutz dienen und irgendwann einmal zum Schattenspender aufsteigen werden.

Leider haben wir auch Rückschläge einstecken müssen.
Der für uns schlimmste war der Einbruch in den Schuppen. Alle Motorgeräte wie Rasentraktor, Motorsense, Notstromaggregat und vieles mehr, fiel im Herbst 2009 den Einbrechern in die Hände. Da sonst keinerlei andere Schäden angerichtet wurden, keine sinnlose Zerstörungswut an den Tag (oder die Nacht) gelegt wurde, hielt sich alles „in Grenzen“. Einiges wurde ersetzt, auf anderes haben wir bisher verzichtet.
Der zweite Tiefschlag war der letzte Winter 2010/2011. Bereits im Herbst zeichnete sich ein erhöhter Wasserstand an einigen Stellen ab. Anfangs dachten wir an eine defekte Wasserleitung, die durch unseren Garten führt. Nachdem das ausgeschlossen werden konnte, blieb uns nichts weiter übrig, als zuzusehen, wie das weiter steigende Grundwasser etwa ein Viertel der Fläche überflutete. Nicht zusammenhängend, sondern immer nur an solchen Stellen, die das Grundwasser für geeignet hielt, ans Tageslicht zu treten.
Im Frühjahr begann der Wasserstand zu sinken, nachdem auch von zuständigen Stellen die alten Straßengräben und Abflußgräben wieder reanimiert wurden. Jahrelange Schlampereien auf diesem Gebiet hatten auch mit dazu beigetragen, daß das Wasser so lange auf den Wiesen stand.

Die Galerie zeigt unkommentierte Bilder vom September 2010 und November 2010:

Mittlerweile sind auf der Wiese die Schäden des Wassers nicht mehr zu sehen. Es hat viel Arbeit gemacht, alles wieder so hinzubekommen, da viele Stellen erst sehr spät betreten und befahren werden konnten und so das Gras ungehindert zu höchsten Höhen wachsen konnte. Dann war Handarbeit angesagt. Aber jetzt könne wir stolz verkünden: Geschafft!
Bleibende Schäden haben einige Sträucher und Büsche genommen, die den lang anhaltenden Wasserstand nicht überlebt haben und im Laufe der Zeit ersetzt werden müssen. Die Baumschule wird es freuen.

Voller Stolz und Freude können wir euch Bilder vom Sommer 2011 zeigen: So sieht es jetzt bei uns aus:

Einen Überblick habt ihr euch nun machen können.
Ein paar unserer teilweise seltenen und gezielt ausgewählten Gewächse stellen wir euch noch vor.