Tierpark Thale

Eigentlich sind wir nicht die großen Tierparkbesucher. Die Kinder sind aus dem Alter raus, die Enkel noch nicht ganz so weit. Aber warum sollten wir nicht einmal über den eigenen Schatten springen?

Da wir nun einmal auf dem Hexentanzplatz waren, standen wir bei unserem Rundgang auch vor dem Weg zum Tierpark Thale. Wunderschön bemalte Steine weisen den Weg dorthin und für die Kinder (natürlich auch für die Eltern und Großeltern) kann man schon auf den ersten Metern zu Spurenlesern werden. Auf Holzbohlen aufgemalt, sind die Spuren verschiedener Tiere zu erraten, deren Lösung ein paar Meter weiter mit einem gemalten Bild auf einer Holztafel bekanntgegeben wird. Spielerisches Lernen.

Am Eingang angekommen ahnten wir noch nichts von der Schönheit des Tierparkes.
Folgt man dem ausgeschildertem Rundweg, verpaßt man auch keine Tierart, von denen sich manche recht gut verstecken.
Der Tierpark ist in einem natürlich gewachsenen Wald angelegt, die Gehege für das uns bekannte Wild sind eigentlich nur abgegrenzte Waldstücke mit ihren natürlichen Bewüchsen als Schutz. Die verschiedensten Vogelarten sind in Volieren untergebracht, von denen wir uns die eine oder andere etwas größer gewünscht hätten.
Der Tierpark zeigt einheimische Tierarten, von denen die meisten ihren Lebensraum auch noch in der Gegend haben.
Da die Gehege so viel Natürlichkeit wie möglich bieten sollen, kann es schon passieren, daß die eine oder andere Tierart nicht zu sehen ist. Die Wölfe beispielsweise können sich prima verstecken. Liegestellen und Ruheplätze sind zwar so angelegt, daß sie in der Nähe des Zaunes liegen und Besucher so einen guten Blick haben, aber Tiere sind eben Tiere und scheren sich nicht um Gäste, die einen Blick auf sie werfen wollen.
So erging es uns bei den Luchsen und den Bären. Wir konnten uns die Augen ausgucken, gesehen haben wir niemanden von ihnen. Deshalb gibt es auch keine Bilder. Um dem aber vorzubeugen, gibt es am Nachmittag für die Wölfe, Bären, Luchse und Wildkatzen festgelegte Fütterungszeiten, die dann für Besucher auch die erwartete Beobachtung ermöglichen (sollen). Die Fütterungszeiten der jeweiligen Tierarten erfährt man gleich beim Betreten des Tierparkes an der Kasse. Wir haben auf diese Art Show verzichtet, nicht nur, weil die Fütterungszeiten nicht zu unserem persönlichem Zeitplan paßten.

Je nachdem, wieviel Zeit man sich nehmen will, kann ein Besuch dieses Tierparkes durchaus zu einer Tagestour werden. Langweilig wird einem sicherlich nicht dabei. Durch die günstige Lage des Tierparkes Thale am Hexentanzplatz, läßt sich ein Besuch auch so „nebenbei“ ermöglichen. Das wird besonders Kindern gut gefallen.
Für den Hunger nach dem Tierparkrundgang ist gleich neben dem Eingang ein Selbstbedienungsrestaurant, welches außerhalb des Tierparkes liegt und so auch für alle anderen Besucher des Hexentanzplatzes zugänglich ist. Im Tierpark selbst gibt es keine Bewirtung.

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